Flugberichte

Junioren WM

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Vom 28. Juli bis 10. August findet die Junioren Weltmeisterschaft 2019 im Streckenflug in Szeged (Ungarn) statt. Pascal Zollikofer fliegt im Team mit Simon Gantner der Segelfluggruppe Winterthur in der Klasse Club.

Etwas betrogen fühle ich mich schon, nachdem ich letztes Jahr mit Simon zusammen an der „grossen“ WM geflogen bin – und nun Pascal mit meinem Team-Mate fremd geht :-(. Jetzt Weiterlesen…

Ausbildung

Schnuppertag in Amlikon

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Pilotenluft schnuppern – selber fliegen!

Die Segelfluggruppe Cumulus bietet dreimal im Jahr einen Schnupperkurs an, bei dem Interessierte das Segelfliegen und den Flugbetrieb selber kennenlernen können.
Am Wochenende vom 28./29. Juni 2019 fand wieder ein solcher Kurs statt.

Freitagabend – Flugplatztour

Bereits am Freitagabend trafen sich die 5 Schnupperflieger am Flugplatz Amlikon für die erste Einweisung zum Schnuppertag am folgenden Samstag. Es ging los mit ein Weiterlesen…

Allgemein

RM Birrfeld 2019

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Regionalmeisterschaft im Streckensegelflug in Birrfeld

Am zweiten und dritten Maiwochenende fand im Birrfeld die diesjährige RM statt. David Roth und ich (Pascal Zollikofer) flogen mit. Die Resultate findet Ihr hier: https://www.soaringspot.com/en_gb/regionale-meisterschaften-2019-birrfeld-2019/

Mittelland

Neutralisiert

Nachdem David und ich die Flieger am Freitagabend bereitgestellt hatten, wurde uns mitgeteilt, dass wir am Samstag vor dem Briefing nicht montieren müssen. Weiterlesen…

Allgemein

Alle ausgeflogen….

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Der Karfreitag 2019 war endlich mal wieder so ein Tag wo alle verfügbaren Gruppenflugzeuge gleichzeitig in der Luft waren.

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…nicht ganz….die Schleppflugzeuge mussten wegen dem hohen Feiertag am Boden bleiben, was das Ganze aber irgendwie noch schöner macht.

Ausbildung

Thurgauer Sportlerwahl 2018

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Nach 2015 durfte ich mich wieder zu den Nominierten für den Thurgauer Sportler des Jahres zählen.

Den Titel konnte sich hochverdient Martin Fuchs (Springreiten) sichern. Auf dem zweiten Platz landete Samuel Giger (Schwingen) und Stefan Küng (Radfahren) auf dem dritten Platz.
Unter den Nominierten waren unter anderem Martin Hubmann Weiterlesen…

Allgemein

Impressionen von der Winterarbeit

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Im Winter wird fleissig in der Werkstatt gearbeitet

Die Segelflugruppe Cumulus ist stolz, die nötigen Wartungsarbeiten an den Flugzeugen in der eigenen Werkstatt zu tätigen.

Die tatkräftige Mithilfe jenster Mitglieder ist dabei Voraussetzung, genau wie das nötige Know-How, welches glücklicherweise umfangreich vorhanden ist.

Auch sind Motivierte ohne handwerklichen Hintergrund oder technische Gewandheit gefragt; die wichtigste „Büez“ ist sowieso das Wachsen der Oberfläche ;-).
Unser Zebra mit seinem Boxermotor wird im Frühling nach erfolgter Revision wieder sanft „schnurren“.
Freigelegtes Innenleben der ASK21. Fly by wire? Die Steuermechanik mit ihren Stangen und Seilen spricht eine andere Sprache.
Blick in den Rumpf einer LS4, die Anschlüsse von Bremsklappen und Querruder werden überprüft.
Zitat: «Einige Flugzeuge wurden nicht für den deren Unterhalt gebaut».
Flugberichte

Über den Wolken…

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… Bedecken Hochnebelfelder die Sonne, hüllen Dunstschwaden die Thurebene bei Sonnenuntergang ein – der Winter hält Einzug! Wenn die nun flache Sonneneinstrahlung Aufwinde nicht mehr anheizt, ist es Zeit, eine andere Steighilfe zu Nutzen zu machen.

Unsere Dimo mit einem 1.2 l turbogeladenen Rotax 912 scheint das richtige Mittel in dieser sonst aussichtlosen Zeit. Die 115 PS bringen satte Steigleistungen bei vertretbaren Spritverbräuchen. Uns Segelflieger öffnet sich eine sonst verschossene Welt: diese über den Wolkenbasen.

Mit dem Motorsegler über dem Säntis

An jenem Saisonschlusstag Mitte Oktober liessen wir uns nicht nehmen, die Dunstobergrenze gegen 1500 m über Meer hinter uns zu lassen und dem Säntis einen Besuch abzustatten. Die spektakuläre Aussicht über den Alpenbogen von Wien bis Genf war einzigartig. Hoffentlich bleiben die Bilder in den angehenden Werkstattstunden noch in Erinnerung.

Nebelmeer mit Blick in die Alpen

Flugberichte

Ziellandekonkurrenz 2018

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ZLK 2018

And the winner is: P. Gradenecker!

pg Rekordverdächtige 30(!) teilnehmende Piloten, viele Kinder und die in der Vereinsgeschichte erste SiegerIN machten die ZLK 2018 zu einem sehr schönen Saisonabschluss … also so im Allgemeinen, für den Verfasser dieses Berichtes ist die persönliche Bilanz eher durchzogen.

Die alljährliche Ziellandekonkurrenz, unser vereinsinterner Plauschwettbewerb, scheint eine immer grössere Anhängerschaft zu haben. Seit der vorletzten Ausgabe ist sie zum Treffen des zahlreichender werdenden Nachwuchses geworden und auch die Teilnehmeranzahl von diesem Jahr stellt mit 30 Piloten und Pilotinnen zumindest im aktuellen Jahrtausend ein Rekord dar. Die weibliche Form PilotINNEN ist für einmal nicht nur der guten Ordnung zuliebe vermerkt sondern es waren wirklich 4(!) Frauen am Startplatz die nicht nur feine Desserts brachten und auf die Kinder aufpassten sondern eben auch am Wettbewerb teilnahmen.

Ungewohnter Betrieb: viel Volk am Startplatz, Mainzelmännchen die helfen und Frau am Steuer

Ehrgeizige Ziele

An der ZLK setze ich mir (und ich weiss da bin ich nicht der Einzige) in der Regel drei Ziele:

  1. Nicht Erster werden! Denn dann muss man im Folgejahr den Anlass organisieren … Doodle rauslassen, für ein Mittagessen schauen, Material vorbereiten usw…
  2. Nicht Letzter werden! So ein bisschen Stolz hat man ja doch noch, sowohl auf die eigene fliegerische Leistung

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Ausbildung

BFK Kunstflug, Thun

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Mitte August fand in Thun eine Schulungswoche für den Kunstflug statt. Von der SG Cumulus waren wir zu zweit an diesem Kurs. Wir schlossen die Woche erfolgreich ab, mit einem Eintrag für Kunstflug in unserem Flugbuch.

 

Anreise

Silvan und ich machten uns zu zweit auf den Weg nach Thun, wobei wir den Fox von Amlikon mitnahmen. Vor dem Briefing am Sonntag Abend bezogen wir noch unser Schlafquartier in einem Bauernhof. Nach einigen Versuchen, mit dem Auto auf dem Flugplatz zu „landen“, trafen wir schliesslich die richtige Strasse und parkierten den Fox. Wir wurden herzlich begrüsst. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte uns Manfred Echter die Figuren, die wir während der Woche üben würden. Nach dem Montieren begaben wir uns gemeinsam zu einer Pizzeria ausserhalb der Stadt und genossen den warmen Abend. Silvan und ich zogen uns dann zurück zu unserem Bauernhof bei Uetendorf. Diese Bed and Breakfast Gelegenheit hat ein super Preis-Leistungs Verhältnis und ist unbedingt weiterzuempfehlen falls man da in der Nähe mal etwas Einfaches sucht.

Startaufstellung mit der ASK-21

 

Tagesablauf

Um jeweils 0730 trafen wir uns auf dem Flugplatz und räumten die Flugzeuge aus. Wir benutzten 2 ASK-21, den Fox und die SZD59 der SAGA. Eingeteilt waren wir in 3er Grüppchen bei einem Fluglehrer. Aufgaben wie Bericht schreiben, Meteobriefing halten, Startliste führen und Sicherheitsbriefing halten, wurde unter den Teilnehmern verteilt. Nach dem Fliegen während dem Morgen, assen wir. Die Beiz ist gleich beim Flugplatz und recht gut, wobei ich von Tag zu Tag grösseren Hunger bekam oder allenfalls die Portionen immer kleiner wurden??? Ich weiss es nicht genau. Nach 1800 durfte nicht mehr geschleppt werden und so wurden die Flieger über die Panzerpisten vor den Hangar gerollt und geputzt. Als alles verräumt war trafen wir uns wieder bei der Beiz zum Debriefing.

Die Gewitter türmen sich auf und die Kunstflugsegelflugzeuge warten darauf, geflogen zu werden

 

Fliegen

Geflogen wurde hauptsächlich mit den beiden ASKs. Zu Beginn jedes Fluges machten wir ein kurzes Briefing und schleppten dann in eine der beiden Kunstflugboxen. Dabei konnten wir die Schönheit der Umgebung geniessen. Der Thunersee, die Aussicht auf die Alpen, das Mittelland und den Napf. Wir lernten die Checks auszuführen, die zusätzlich vor einem Kunstflug zu machen sind. Die beiden Kunstflugboxen lagen gleich ausgerichtet. Die Hauptachsen waren gut auszumachen mit der Pistenachse und der Aare, in deren Verlängerung die gut sichtbare Stadt Bern und der See zu sehen war.

Gleich beim ersten Flug wurden wir auf den Rücken gedreht und wir konnten die Steuerbewegungen mitfühlen. Wieder in Normalfluglage wurde ein Looping geflogen und ein Reversement gezeigt. Mit diesen 3 Figuren konnten wir jetzt üben. Den Loop konnten alle relativ schnell, bei den Reversements war die Sache etwas kniffliger. Es tauchten nach und nach Fragen auf wie: „Wann muss man wohin schauen?“, „Wie lange kann ich gerade hinauf Fliegen bevor ich Seitenruder geben sollte?“ oder „Wieviel muss ich den Flügel ablegen, damit ich sicher rum komme?“ Mit mehr Flügen wurden die Fragen weniger und die Figuren sicherer, wobei es zwischendurch auch Figuren gab die „verreckten“. Später kombinierten wir diese zu neuen Figuren wie Kubanische Acht, Retournement, Immelmann, usw.

Jede Gruppe wurde einen Tag beim Fox eingeteilt. Damit wurde hauptsächlich das korrekte Ein- und Ausleiten einer Vrille geübt. Da wir nie mehr als 500m vrillierten gab es noch genug Höhe um die anderen Figuren in einem „richtigen“ Segelkunstflugzeug zu üben, das machte richtig Spass!

Rückenflug mit dem Fox

 

Die SZD59 ist startbereit

 

Programme und SZD59

Mit der Zeit wurde uns aufgetragen ein Kunstflugprogramm zu erstellen mit den bekannten Figuren. Da jeder eine andere Reihenfolge und zum Teil auch andere Figuren aufzeichnete, gab es viele verschiedene Programme, die jeder selbst fliegen konnte. Nachdem mein Fluglehrer am Boden zufrieden mit meinem Programm war ging es in die Luft. Nach 3 Flügen klappte die richtige Aneinanderreihung der Figuren auch in der ASK.

Die, die wollten, konnten nach einem ok. des Fluglehrers auf die SZD59 umschulen. Da man sich praktisch in einer liegenden Position befindet ist die Sicht nach vorne am Boden und im Schlepp durch das Instrumentenbrett eingeschränkt. Durch gut dosierte Steuerbewegungen beim Start kann man gut abheben und hinter den Schlepper herfliegen. Beim Kunstflug ist sie etwa gleich wendig wie der Fox und und rollt auch so schnell. Auch hat sie ein Einziehfahrwerk, welches aber etwas mühsam zu bedienen ist. Beim ersten Flug vergass ich prompt, dieses einzufahren, konnte aber dennoch einige Figuren fliegen, die auch klappten. Bei den beiden anderen Einweisungsflügen flog ich nochmals mein selbst erstelltes Programm.

Mein erstes Kunstflugprogramm

 

Wetter

Wir wurden die ganze Woche nie wirklich vom Wetter eingeschränkt, zum Teil sah es aber danach aus. Es war immer heiss und schwül. In den Alpen und im Jura sah man jeden Tag Gewitter aufschiessen, einige streiften uns auch leicht aber nie so, dass wir uns anders hätten anders anziehen müssen. Am Freitag Vormittag waren die Wolken zu tief um zu fliegen, dies störte uns nicht, da wir sowieso noch etwas Theorie benötigten.

Die Panzerpiste ist im Betrieb

 

Abschluss

Am Abend des letzten Tages gab es ein Wochen-Debriefing.

Der Flugplatz hat uns viel Freiraum gelassen und wir mussten uns selten einschränken, dadurch konnten alle mindestens 15 Flüge machen und die meisten erhielten dann auch den Eintrag ins Flugbuch. Danken möchte ich auch den Fluglehrern, die manchmal auch mit sehr viel Geduld ihre Gedanken ruhig rüberbringen konnten.

Abschliessend kann man sagen, dass es eine erfolgreiche, wenn auch sehr teure Woche war. In Schänis wären die gleichen 15 Flüge etwas weniger teuer gewesen, obwohl wir hier die beiden Flugzeuge der SAGA gratis zur Verfügung hatten. Ich konnte dennoch zufrieden nach Amlikon zurückfahren, wieder mit dem Fox am Haken.

Info

Jonas Langenegger – Segelflieger mit Herzblut und Talent

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Jonas Langenegger ist seit dem Jahr 2010 Mitglied der Segelfluggruppe Cumulus (SGC). Er absolvierte seine Ausbildung zum Segelflugpiloten auf dem Segelflugplatz im Amlikon und bildet sich seither ständig weiter in den Disziplinen Streckenflug und Segelkunstflug.

Steckbrief

Geburtstag: 12.12.1993
Flugstunden: > 500 h
Beruf: Konstrukteur, Maschinenbauingenieur
Hobbies: Segel(kunst)fliegen, Modellfliegen, Klettern, Skifahren
Mitgliedschaften: SGCSwiss Junior Gliding Team, Swiss Aerobatic Gliding Association (SAGA), SFVS, Aero Club
Fliegerische Erfolge:

Darum bin ich begeisterter Segelflieger
«Weil ich gar nicht mehr ohne kann! Einerseits ist es der reine Spass am Fliegen, das gilt besonders für das „Flieger-Konzentrat“ Kunstflug. Beim Streckenflug ist es eine Genugtuung, sich hunderte Kilometer nur mit der Natur ständig weiter fortzubewegen und am Ende des Tages stolz darauf zurückblicken zu können. Andererseits mag ich das Vereinsleben auf dem Flugplatz. Denn für mich ist jedes Wochenende wie Ferien…»

Warum ich Wettbewerbe fliege
«Ich mag es, mit Gleichgesinnten gemeinsam auf etwas hinzuarbeiten. Mit etwas sportlichem Ehrgeiz hat man nebst dem Flugspass einen wirkungsvollen Erfahrungsaustausch, den man nirgends anders her bekommt. Man unternimmt Flüge, die man sonst nie machen würde – damit sind sie in der Regel unvergesslich…»

Medienresonanz

Nur nicht Letzter werden, 30.4.2012, Tagblatt.ch
Ein Meister des leisen Flugs, 2.10.2012, Tagblatt.ch
Gewinner des ZHAW-Awards, 16.7.2013, Tagblatt.ch
Bronze für Jonas Langenegger, 20.8.2015, Tagblatt.ch
Jonas Langenegger – Segelflieger, 27.09.2015, SRF


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