Flugberichte

Über den Wolken…

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… Bedecken Hochnebelfelder die Sonne, hüllen Dunstschwaden die Thurebene bei Sonnenuntergang ein – der Winter hält Einzug! Wenn die nun flache Sonneneinstrahlung Aufwinde nicht mehr anheizt, ist es Zeit, eine andere Steighilfe zu Nutzen zu machen.

Unsere Dimo mit einem 1.2 l turbogeladenen Rotax 912 scheint das richtige Mittel in dieser sonst aussichtlosen Zeit. Die 115 PS bringen satte Steigleistungen Weiterlesen…

Ausbildung

BFK Gebirgsflug, Samedan

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Breitenförderungskurs Gebirgsflug in Samedan

Die letzten 2 Wochen im Juni waren für mich sehr spannend und lehrreich, denn ich nahm am Breitenförderungskurs Gebirgsflug in Samedan teil.

Flugplatz Samedan aus 5000m

Vorbereitungen

Vorgängig mussten wir das Online-Briefing machen, welches auch einen Test beinhaltet. Am Sonntag fuhr ich mit Jonas‘ LS-4 über den Julier nach Samedan. Auf dem Flugplatz stellte ich den Hänger hin und suchte unsere Wohnung, welche Rolf (Fluglehrer im Weiterlesen…

Flugberichte

Erster Säntisüberflug ab der Winde

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Von Manuel

22. April 2018. Die Stimmung am Startplatz ist gedrückt. Bereits am gestrigen Tag machte das stabile Hoch den Segelfliegern zu schaffen. Während im Norden der Schwarzwald und die Alb beste Thermikprognosen vorweisen, im Süden die Alpen mit mächtigen potentiellen Flugdistanzen werben, ist bei uns lediglich Flaute angesagt. Doch so einfach lassen sich
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Flugberichte

Faszination und Schönheit der Alpen- und Föhnfliegerei

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Von Urs Wolfensberger

Am Mittwoch, 4. April war starker Föhn angesagt. Zwar waren die zum Föhn gehörenden Turbulenzen und Rotoren an den typischen Orten anzutreffen, aber richtig starke, hochreichende Wellenaufwinde fand ich keine. Umso schöner war die Aus- und Fernsicht, viel besser als an anderen, oft bedeckten Föhntagen.

Der Beginn über den Churfirsten

Nach einem Schlepp bis Nesslau, wenig erfolgreichen Versuchen in der schwachen Toggenburger-Welle und einem Rüttelflug am Mattstock gelingt es mir, in einem Rotoraufwind über Amden endlich Höhe zu gewinnen.

Im Hangaufwind über dem Leistchamm ist es noch immer sehr ruppig. 2’200m Höhe, genügend Fahrtreserve und ausreichend Abstand zum Relief ermöglichen nun, sich kurz dem Fotoapparat für ein Bild des Alpsteins zu widmen…

Blick von den Churfirsten auf den Säntis

 

Hinterrugg, Chäserrugg, Rheintal

 

Viel Schnee, viel Wind und keine Leute auf dem Chäserrugg

Schesaplana

Blick von der Schesaplana Richtung Montafon und Vorarlberg

Die lange, graue Wolke müsste eigentlich die Bludenzer Welle markieren. Diese Wolke sieht aber eher wie eine lange, wässrige Cumuluswolke und nicht wie eine Lenticularis (ein Föhnfisch) aus. Sie ist auch mind. 3’000m zu tief. Hinzufliegen mit bis zu 100km/h Rückenwind wäre ein Pappenstiel. Was aber tun, wenn der Einstieg in die Welle nicht gelingt? Zurückfliegen ins Lee der Schesaplana bei diesem Gegenwind oder in den Rotoren und im Hangwind des Klostertals herumfliegen sind keine wirklich attraktiven Optionen. Auch eine Landung in Hohenems reizt mich überhaupt nicht. Zudem bin ich während dieses ersten Segelflugs dieser Saison schon mehr als genug durchgeschüttelt worden. Ich fliege also weiter Richtung Sulzfluh…

… fotografiere die Brandauer Mittagsspitze auf der Südseite des Klostertals mit dem felsigen Zimba dazwischen …

 

… sowie den tief eingeschneiten Lünersee, die Drusen- und Sulzfluh …

 

… und auf 3’000 m Höhe, knapp unter einer geschlossenen Wolkendecke, in nördlicher Richtung das sonnigere Rheintal mit dem Bodensee.

Keine Welle im Süden?

Also wieder zurück Richtung Norden, wo es mehr Sonne und vielleicht richtige Wellen hat? In der Gegend von Bad Ragaz steige ich wieder im gleichen wellenartigen Aufwind, der mir schon vorher den Flug zum «Sturm umtobten» Falknis ermöglichte.
Es ist nun nicht mehr bockig und wieder eine Gelegenheit für ein Bild:

Das Taminatal mit dem Calanda

 

Auf der Gegenseite ist der Schatten «meiner» langgestreckten Wolke gut zu erkennen. Auch diese Wolke (mit einer Basis von 2’900m Höhe) lässt sich nicht so richtig der Cumulusfamilie zuordnen und schon gar nicht den Lenticularis…

Der Schatten «meiner» langgestreckten Wolke

 

… aber auf ihrer Südseite lässt sich trefflich «hangsegeln» und in ruhigem Steigen allmählich eine Höhe von 4’000 m erreichen (um 12.30 Uhr darf man dies ohne Freigabe, dann sind unsere Militärs am Mittagessen).

Wolkenhangsegeln

Flumserberge

Der Ausblick auf den Walensee und die Churfirsten ist phantastisch

 

Über die Flumserberge sieht man bis zum Zürichsee

 

Die Glarner Alpen sind z. T. in Wolken, der Spitzmeilen ist aber gut zu erkennen

 

Das Schilstal mit den Flumserbergen am unteren Bildrand

 

Der Ausblick Richtung Süden zeigt, dass ich doch noch so etwas wie eine Welle gefunden habe.

In der Föhnwelle

 

Über den Maschgenchamm und den Schilt sieht man bis zum Glärnisch und in die Innerschweiz

 

Beim Abgleiten den Luftraumgrenzen entlang geniesse ich den grandiosen Ausblick ins obere Toggenburg und den Zürichsee…

Säntis

… und aus stolzer Höhe hinunter auf den Säntis …

 

… und über dem Stoos den herrlichen Ausblick auf Weissbad und den Alpstein …

 

… etwas später ins saftig grüne Appenzellerland mit den noch immer in Wolken gehüllten Glarner Alpen am Horizont.

 

Auch auf der Hundwiler Höhi liegt noch immer Schnee

Flugberichte

Streckenflug nach Zell am See

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Wenn der Hund nicht geschissen hätte, wären es 800 km geworden…

Von Pascal Heer und Hannes Grünig

Flug vom 30.6.2012
Start: 0958 (LOC) in Amlikon
Landung: 1950 (LOC) in Sitterdorf
Flugzeug: ASH 25 HB 2318, CS
Flug im OLC: www.onlinecontest.org

Vorbereitung

Am Mittwoch, 27.6.2012 hatte ich am Vormittag eine Mail an Hannes geschickt: „So sieht es Samstag aus“ (Foto siehe unten). Es war mit sehr gutem Streckenflugwetter zu rechnen, Wetter-Jetzt.de ging in gewissen Weiterlesen…

Flugberichte

Wandersegelflug 1998

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In drei Tagen 1900 km durch fünf Alpenländer!

Von Roger Schoch und Patrik Hasler

Zwei ASH-25 – zwei Junioren-Piloten – zwei CopilotInnen. Startpunkt Hausen a/A. Erste Station Wiener Neustadt (A). Zweiter Landeort Chambery-Challes-les-eaux (F). Erträumtes Ziel: Heimatflugplatz. Alpen, Jura und Schwarzwald mit Tagesdurchschnittsgeschwindigkeiten um 110 km/h durchflogen!

Vorbereitungen

Aus dem Vorsatz, die Alpen in Richtung Osten besser kennenzulernen, entstand die Idee eines Wandersegelfluges. Dank den Hochleistungsdoppelsitzern und um die Kosten möglichst klein zu halten, konnte man auf eine begleitende Hilfsmannschaft verzichten – ein SOS-Team in der Heimat war jedoch telefonisch auf Abruf.

Je eine ASH-25 wurden uns grosszügigerweise von der Segelfluggruppe Cumulus und Knonau Weiterlesen…