Bericht Ziellandekonkurrenz 2008

Immerhin 22 TeilnehmerInnen

konnte die 17. Auflage der Ziellandekonkurrenz am 19. Oktober 2008 mobilisieren. Das sind mehr als es im Schnitt der letzten zehn Jahre waren.

 

Nahezu alles passte

Der Nebel machte schon früh angenehmem Sonnenschein Platz. Der feine Kuchen von Petra, neue innovative und intelligente Geräte wie das Messrad und die FCKW - freie Sägemehlhupe sowie die jugendliche aber sehr kompetente Jury (die sich leider letztlich im wesentlichen intern bestrafen musste) setzten neue und interessante Akzente.

 

Für eine spannende Ausgangslage

sorgte der erste Durchgang. Gleich fünf Teilnehmer setzten die Nase der Ka-8 näher an die Rute als Benedikt dies mit seiner Bestleistung von 2.5 Metern im letzten Jahr tat.

 

Am besten

konnte André Ritschard diese Vorlage ausnützen. Mit gut 57 Metern setzte er eine neue Marke, die bei Windstille bisher noch nie erreicht wurde. Auf den weiteren Podestplätzen finden wir Dani Hofer und Marcel Dünner. Der (nur) zweite Rang von Dani ersparte uns einerseits die heisse Diskussion, ob man den Topf nach drei Siegen in Serie behalten dürfe und wurde andererseits von den jüngeren Piloten, die mit dem erklärten Ziel „alle gegen den Hofer“ angetreten waren „frenetisch“ gefeiert.

 

Ein weiterer eingefleischter 25gi Pilot

belegte übrigens hinter den Podestplätzen den vierten Rang. Diese Häufung wurde allgemein als klares Zeichen dafür gewertet, dass 25gi fliegen eine ausgezeichnete Schule sei und ich wurde eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass ein diesbezüglicher Hinweis in meinem Bericht auf keinen Fall fehlen dürfe!

 

Die rote Mütze loswerden

konnte Stefan Rast und vererbte sie an Walter Uboldi. Beide riskierten im zweiten Lauf Leim und Klebestelle und ernteten dafür die unbestechliche Sägemehlhupe. Stefan wollte seine Supervorlage aus dem ersten Lauf nicht auf den Lorbeeren verschlafen und Walter wollte sein ebenda erworbenes Missgeschick wettmachen – beides an sich sehr lobenswerte Vorhaben – aber beide gingen leider geradewegs in die Sägemehlhose. Das beisst dann eben schon irgendwo ein wenig…

 

Und dann natürlich wieder vielen Dank an alle TeilnehmerInnen!

Zuerst mal an alle für die verantwortungsvolle Flugweise (die Übung ist ja vielleicht nicht in allen Punkten immer so ganz deckungsgleich mit dem Flughandbuch der Kiste – und hoffentlich muss das nie einer von der „Winterthur“ lesen). Dann an Petra für die Rechnerei und für den schnell verzehrten und für den nächsten Kuchen, weiter an alle für alle meist doch intelligenten Sprüche, an die Winden- und Auszieh- und Hilfs- und Messfreaks und an die ganz speziellen Freaks in der Jury, an den Fotografen der die Bilder schon vor meinem Bericht lieferte und für die generell gute Stimmung am Anlass.

 

Was „nicht - ZLK – Teilnehmer“ , (und natürlich nur diese)

schon immer über den Flugbetrieb wissen wollten aber bisher nie zu fragen wagten dürfte ihnen nun hinreichend klar sein: Nur die ZLK bietet einen wirklich friedlichen und stressfreien Flugbetrieb. Ihr seid deshalb freundlich eingeladen, Euch die letzten zwei Flugsonntage des 2009 rot anzustreichen. Wer weiss, wie lange wir noch im Besitz von zwei so genialen Kisten sind!

 

So macht es eben sehr viel Spass!

 

 

Für die Organisation

Hans Abegglen

 

Bilder zur ZLK gibt's in der Fotogalerie

 

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