Schlitteltag 2008

Wenn es gemäss Wetterbericht bis zu 14 °C warm werden soll und man den Schnee eigentlich nur noch vom Blick auf die wirklich hohen Berge her kennt, dann sind das doch eher schwierige Voraussetzungen für einen Schlitteltag. Fast 20 CumulüsslerInnen stellten sich aber dieser Herausforderung und sie taten dies sehr erfolgreich.

Wie vorgesehen konnte man pünktlich um 10 Uhr mit dem gemieteten Bus Richtung Elm losfahren. Nicht ganz vorgesehen war dann ein Zwischenstopp zwecks Reinigung von Kleidern weil die jüngste Teilnehmerin bei der kurvigen Fahrt etwas „überreagiert“ hat. Der Organismus von Kleinkindern erholt sich zum Glück sehr rasch und so strahlte dann auch Giulia als wir kurz vor 13 Uhr an der Talstation der Gondelbahn warteten und den etwas früher gestarteten Schlittlern zuschauten die bei ihren Manövern eindrückliche Wasserfontänen verursachten.

Oben angekommen wagten wir uns dann selber in das Abenteuer „Schlitteln bei erhöhten Temperaturen“. Die Gefahr, dass einem wegen der warmen Kleider und der Sonne zu warm wurde bestand nie, da der zu Wasser gewordene Schnee sehr schnell seinen Weg bis an alle Körperstellen fand und so für ein rundum erfrischendes Erlebnis sorgte.

Wenn nun der Eindruck entsteht der Schlitteltag sei ins Wasser gefallen oder gar ein Reinfall gewesen dann muss mit aller Heftigkeit widersprochen werden! Trotz dem teilweise etwas gar flüssigen Schnee war es eine Riesengaudi und nur sehr Wenige begnügten sich mit weniger als den gebuchten drei Fahrten. Beim Mittagessen auf der Sonnenterasse konnte zudem ausgiebig Licht getankt, über Gott und die TMG’s diskutiert und auf Stimmenfang für die eigene Meinung an der bevorstehende GV gegangen werden.

Auch auf dem Rückweg musste wieder ein Zwischenstopp eingelegt werden, diesmal allerdings um die völlig durchnässten Socken und Schuhe durch günstige Neukäufe temporär zu ersetzen.

Das Abendessen wurde im Landgasthof Rössli in Tufertschwil eingenommen auch hier hat die Hauptorganisatorin Nicole eine gute Wahl getroffen, so dass es nicht verwundert, dass die geplante Ankunftszeit zurück in Amlikon natürlich nicht ganz eingehalten werden konnte…… dafür musste niemand an den dort parkierten Autos Eiskratzen. Herzlichen Dank den Organisatoren und bis im nächsten Jahr!

 

Peter Gradenecker

 

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