Babajaga

Wieder ein Tag im blauen und wieder ein Tag im Pulk…aber diesmal ohne mich. Es wurde die ein AAT ausgeschrieben 133 – 209 km mit 1H45 Zeit. Ich wollte früh starten. Ich hatte bedenken, dass der Tag wie am Vortag einfach abstellen könnte. Ich bin als erste gestartet und dies lief sehr schlecht. Mit 400m über dem Flugplatz habe ich mein Wasser raus gelassen und langsam wieder hoch gekämpft. Ich konnte dann 20 -25 min nach den anderen endlich starten. Ich hatte schon meine Bedenken ob ich überhaupt noch nach Hause kommen werde. 15km vom Platz wurde ich natürlich sehr tief. Habe schon nach Felder geschaut und bei 300m GND kam doch endlich der Schlauch und ich konnte auf 1200 m steigen. WOW!! Die Thermik im Sologne Gebiet geht doch höher als 1000m ? Um so habe ich mit einem 40 km/h in ersten Sektor gekämpft mit 20-30 km Gegenwind und das ohne Wasserballast?. Beim ersten Sektor habe ich der Pulk der Standardklasse getroffen. Die anderen zwei Sektoren habe ich nur angekratzt. Auf dem Heimweg ging es dann viel besser mit fast 30 km/h Rückenwind. Der Pulk der 15m Klasse haben mir noch ein schöner Schlauch angezeigt und so konnte ich Endanflughöhe machen.

 

Das heisst ich war rechtzeitig zu Hause für Babajaga? Ich war Hexenmutter für eine junge polische Pilotin. Nach einem Hexentrunk habe ich ihr in meinem „Bärndütsche“ Dialekt den Hexenschwur vorgesagt und sie musste es mir nachsagen. Anschliessend sind wir Hexen alle um das Feuer getanzt.

 

Besuch von der Schweiz und Südafrika: Meine Mutter ist am Samstag in der Schweiz angekommen und mein Bruder hat sie nach Romorantin gefahren. Somit ist die Schweizer Team jetzt komplett.

 

Heute wird der Tag neutralisiert…wir erwarten heftige Gewitter am Mittag. Heute Abend ist internationaler Abend.

 

Zu den Bildenr:

Glückwünsche von meinem Neffen

Ich zusammen mit Nita aus Denmark

Der Hexenschwur auf „Bärndütsch“

Die Konkurrenzleitung wird von den Hexen überfallen.

Das komplette Schweizer Team

 

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